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Passion4Talents - Der Blog
Einblicke, Ausblicke und Inspirationen für Talentgewinner


Recruiting kann jeder. Absagen offenbar nicht.
5+1 oft verübte Absage-Sünden im Recruiting und was sie über Prozesse, Kultur und Professionalität verraten. Recruiting ist ein erstaunliches Feld und es ist mein Feld. Ohne Wenn und Aber. Und deshalb heute mal ein Thema, welches mich ärgert, weil es unnötig und überflüssig ist und unserer Profession schweren Schaden zufügt. Die schlechten Absagen. Unternehmen investieren grossen Aufwand in Employer Branding, Karriereseiten, Social-Media-Kampagnen und Hochglanz-Imagevideos.


Vom EVP-Poster zur Content-Maschine: Wie drei Botschaften ein Jahr Employer-Branding-Content liefern
In vielen Unternehmen endet die Arbeit an der Employer Value Proposition (EVP) mit einer schönen Karriereseite. Drei bis fünf Schlagworte, ein paar Bilder lächelnder Mitarbeitender – und fertig ist die Arbeitgebermarke. Strategisch ist das allerdings ungefähr so wirkungsvoll wie ein Fitnessabo ohne Training. Der Denkfehler liegt meist im Verständnis der EVP selbst. Viele Organisationen betrachten sie als Endprodukt. Als Claim. Als Marketingbotschaft. In Wirklichkeit ist eine


Die rote oder die blaue Pille? Talent Acquisition in der Matrix
Erfolgreiche Recruiting-Teams aufbauen und führen zwischen globaler Steuerung und lokaler Realität Matrixorganisationen sind kein Sonderfall mehr, sondern der Normalzustand in grösseren Unternehmen. Globale Funktionen treffen auf regionale Einheiten, Business Lines auf Länderorganisationen, Projekte auf Linienverantwortung. Für Talent Acquisition (TA) bedeutet das vor allem eines: permanente Gleichzeitigkeit. Gleichzeitig strategisch und operativ. Global konsistent und lokal


Warum erfolgreiche Talent Acquisition mehr braucht als Ziele – und wie eine wirkungsvolle TA-Strategie entsteht
Viele Unternehmen arbeiten im Recruiting mit ambitionierten Zielen: kürzere Time-to-Hire, mehr Bewerbungen oder geringere Kosten. Diese Zielvorgaben sind sinnvoll, ersetzen jedoch keine Strategie. Ziele sagen aus, was erreicht werden soll. Eine Strategie erklärt, wie man dorthin kommt – und warum genau dieser Weg zum Erfolg führt. Gerade heute, in einem komplexen Arbeitsmarkt und einem globalen Wettbewerb um Skills, reicht es nicht aus, nur operativ gut zu arbeiten. Talent


Wenn es nichts zu rekrutieren gibt - Wie Talent Acquisition Teams in Phasen des Personalabbaus echten Mehrwert leisten können
Recruiting ist darauf trainiert, aufzubauen. Headcount erhöhen. Pipelines füllen. Time-to-Hire optimieren. Und dann kommt die Phase, über die niemand gerne spricht: Hiring Freeze, Restrukturierung, Abbau. Plötzlich gibt es nichts mehr zu rekrutieren. Es gibt nichts tun. Zumindest auf den ersten Blick. Viele Talent-Acquisition-Teams landen in solchen Situationen in einer defensiven Haltung. Abwarten, unauffällig bleiben, aufräumen. Operatives Minimum. Hoffnung auf bessere Zeit


Worte, die wirken – oder abschrecken: Wie gute Stellenanzeigen Talente anziehen und schlechte sie vertreiben
Stellenanzeigen sind ein paradoxes Kommunikationsformat. Sie sollen informieren, begeistern, Erwartungen steuern, rechtlich korrekt sein und bitte möglichst niemanden ausschliessen. Gleichzeitig haben sie im Schnitt weniger als 30 Sekunden Aufmerksamkeit. Wer in dieser Zeit nicht überzeugt, wird weggeklickt. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Effizienz. Genau hier entfaltet Sprache ihre Wirkung. Worte entscheiden darüber, ob sich jemand angesprochen fühlt, ob Vertrauen entst


#HRBC26 RECAP - Warum ich immer wieder gerne nach Berlin fahre
Diese Woche stand für mich ein Event-Highlight des Jahres an: Die Mutter aller HR Barcamps: das #HRBC in Berlin. Seit dem ersten Event in 2012 - damals noch in Sarah Wiener's guter Stube bin ich Fan und Teilnehmer des HR Barcamps. Beim HR Barcamp Berlin merkt man jedes Jahr sehr schnell, ob sich HR gerade in einer Komfort- oder in einer Orientierungsphase befindet. Dieses Mal war es eindeutig Letzteres. Und das war spannend, wie schon seit Jahren nicht mehr. Krise hat halt


Vom EVP-Poster zur Content-Engine: Wie du aus drei Kernbotschaften Material für 12 Monate Employer Branding machst
Eine EVP ist kein Schmuckstück für die Karriereseite, sondern ein Rohstofflager. Viele Unternehmen verwechseln Ergebnis und Ausgangspunkt: Sie formulieren drei schöne Sätze – und wundern sich, dass daraus kein Alltag entsteht. Effizientes Marketing denkt anders. Dort werden Kernbotschaften wie ein Steinbruch behandelt, aus dem ständig neue Formate geschlagen werden. Genau so sollte die Umsetzung im Employer Branding funktionieren. Der Trick ist Reduktion. Drei glaubwürdige Bo


Zwischen Zusage und Absage liegt oft nur ein Satz: Wie Sprache im Bewerbungsprozess Vertrauen schafft – oder zerstört
Recruiting endet nicht mit der Stellenanzeige. Ab diesem Moment beginnt der sensibelste Teil der Candidate Journey: die Korrespondenz. Eingangsbestätigungen, Rückfragen, Intervieweinladungen, Absagen. Alles scheinbar operative Kommunikation. In Wirklichkeit hochwirksame Kontaktpunkte. Sprache im Bewerbungsprozess wird intensiver wahrgenommen als in vielen anderen Kontexten. Bewerbende investieren Zeit, Emotion und Hoffnung, ohne Kontrolle über den Ausgang zu haben. Entspreche


STFU, liebe Arbeitgebermarke! Warum strategische Zurückhaltung die HR-Kommunikation glaubwürdiger macht
Employer Branding und HR-Kommunikation waren noch nie leise. Aber selten waren sie so austauschbar wie heute. Karriereseiten, Stellenanzeigen und Recruiting-Posts klingen sauber, freundlich und professionell. Gleichzeitig aber auch erstaunlich ähnlich. Seit der flächendeckenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Content-Erstellung hat sich dieser Effekt deutlich verstärkt. Texte entstehen schneller, wirken sprachlich korrekt und sind formal gut strukturiert. Was dabei


Touchpoint-Management in der Talentgewinnung – Wie Unternehmen den Bewerbungsprozess ganzheitlich denken sollten
Recruiting ist längst kein linearer Prozess mehr Die Art und Weise, wie Menschen mit Unternehmen in Kontakt treten, hat sich radikal verändert. Bewerbende bewegen sich nicht mehr entlang eines klaren, vorhersehbaren Funnels – sie begegnen Arbeitgebern über eine Vielzahl von Touchpoints : Karriereseiten, Social Media, Bewertungsplattformen, persönliche Kontakte, Jobbörsen, Mitarbeiterempfehlungen und mehr. Diese Vielfalt ist Chance und Herausforderung zugleich. Sie bedeutet: R


Employer Branding 2026: Automatisierung skalieren, Authentizität sichern, Risiken steuern
Employer Branding erlebt gerade den angenehmsten Stress seit der Erfindung von Social Media: Inhalte, Varianten und Formate lassen sich mit generativer KI in einer Geschwindigkeit produzieren, die früher ein kleines Projekt war. Gleichzeitig steigen Erwartungshaltung und Skepsis auf Kandidatenseite. Je leichter Kommunikation skalierbar wird, desto härter wird der Preis für Austauschbarkeit – und desto schneller wird aus einem kleinen Schnitzer ein systemischer Vertrauensschad


Was gute Recruiting-Führung heute wirklich ausmacht: Do’s & Don’ts als TA-Leader
Talent Acquisition zu führen ist heute ein Balanceakt auf mehreren Ebenen. Du bewegst dich permanent zwischen Fachkräftemangel, steigendem Erwartungsdruck aus dem Business, KPI-Diskussionen, immer neuen Tools, Employer Branding, Candidate Experience, Teamdynamik und politischem Stakeholder-Management. Wer glaubt, TA-Leadership bestehe hauptsächlich darin, offene Stellen möglichst schnell zu besetzen, greift deutlich zu kurz. Recruiting ist heute eine der strategisch wichtigst


Was ist GEO – und warum ist das für Recruiting-Marketing so wichtig?
Die digitale Welt verändert sich schneller, als viele Recruiting-Teams hinterherkommen. Während sich über ein Jahrzehnt hinweg alles um Suchmaschinenoptimierung (SEO) drehte, stehen wir heute an der Schwelle zu einem neuen Konzept: Generative Engine Optimization (GEO). GEO beschreibt die Optimierung von Inhalten für KI-gestützte Antwortmaschinen wie ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity oder Microsoft Copilot. Diese Tools werden zunehmend zur primären Informationsquelle fü


Karrierewebsite 2026: Das strategische Herzstück moderner Talent Acquisition
2026 entscheidet deine Karrierewebsite darüber, ob Kandidat*innen dich überhaupt finden – und zwar sowohl als Mensch als auch über KI-Engines wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity. Während klassische Karriereseiten oft wie „Jobbörsen im Corporate Design“ wirken, sollten moderne Karrierewebsites Skills sichtbar machen, für generative KI strukturiert sein und sich mit Analytics wie ein Cockpit steuern lassen. Folgt man den einschlägigen Fachmedien zeigt sich für mich folgendes Bi


Prosit Neujahr - Gute Vorsätze für TA-Teams 2026
(oder: Was wir ab sofort nicht mehr sehen wollen — und was wir endlich besser machen dürfen) Nach dem Wunschzettel kommt jetzt die Pflicht: Wer was kriegt, muss auch was liefern. Hier meine Vorschläge für ein erfolgreiches 2026 in Talent Acquisition: 1. Schluss mit den kryptischen Stellenanzeigen – wir sprechen jetzt wieder „Mensch“ Wir nehmen uns fest vor, in 2026 endlich keine Stellenanzeigen mehr zu formulieren, als würden wir Ersatzteile für einen Teilchenbeschleuniger su


Reichweiteneinbruch auf LinkedIn: Warum deine Posts weniger gesehen werden – was offiziell gesagt wird – und wie du wieder sichtbarer werden kannst
Wenn du in den letzten Monaten einen deutlichen Rückgang deiner LinkedIn-Reichweite bemerkt hast, bist du damit nicht allein. Viele Nutzer, Unternehmen und Marketer stellen fest: Trotz gleichbleibender Strategie, solider Inhalte und aktiver Community brechen Impressions, Kommentare und Interaktionen teilweise massiv ein. Woran liegt das? LinkedIn ändert sein Vorgehen – und zwar sowohl technisch als auch strategisch. Der Algorithmus wird intelligenter, personalisierter und str


Transparente Benefits statt Buzzwords: Warum Klarheit zu Bewerbungen führt
Fakten schlagen Phrasen im Recruiting. In kaum einem Bereich des Employer Brandings klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie bei den Benefits. Während viele Arbeitgeber in ihren Stellenausschreibungen noch mit Floskeln wie „attraktiven Zusatzleistungen“ oder „spannenden Mitarbeiterangeboten“ werben, verlangen Bewerber:innen heute eines: Klarheit. Die Zeiten, in denen Obstkorb, Kickertisch oder kostenlose Getränke Begeisterung auslösten, sind vorbei. Wer heute


Ich weiss, es ist Krise, aber...Boomerang Hires & Alumni-Programme: Warum es trotzdem eine gute Idee ist.
In vielen Unternehmen herrscht aktuell eine paradoxe Situation: Während einerseits Restrukturierungen, Einstellungsstopps und Stellenabbauten den Arbeitsmarkt prägen, wächst gleichzeitig der Druck, kritische Positionen schnell und kosteneffizient zu besetzen. In Deutschland betrifft das vor allem die Automobil- und Zulieferindustrie, wo Hersteller und Tier-1-Zulieferer angesichts der Transformation zu E-Mobilität, Software und Effizienzsteigerung Personal abbauen. Und in der


Skill-up im Employer Branding: Welche Fähigkeiten jetzt zählen – und wie du sie mit wenig Budget zertifizieren lassen kannst
Employer Branding: Skill-up Nachdem wir uns angesehen haben, wie sich Recruiter für die Jobsuche im Skill-based Recruiting attraktiv machen können, schauen wir uns die Kolleg:innen im Employer Branding Umfeld mal an. Employer Branding ist längst kein „Marketing-Experiment“ mehr, sondern ein zentraler Hebel im Wettbewerb um Talente. Doch die Spielregeln ändern sich: Statt Hochglanz-Kampagnen zählen heute Authentizität, Datenverständnis, Content-Kompetenz und ein souveräner Um
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