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Passion4Talents - Der Blog
Einblicke, Ausblicke und Inspirationen für Talentgewinner


Internal Mobility: Warum das grösste Talent-Reservoir im eigenen Unternehmen schlummert
In Krisenzeiten werden zwei Probleme gleichzeitig sichtbar, die eigentlich dieselbe Lösung haben – und trotzdem nie gemeinsam gedacht werden. Auf der einen Seite: Mitarbeitende, deren Rollen wegfallen. Personalabbau, Restrukturierungen, geänderte Prioritäten. Stellen, die gestern noch existiert haben, gibt es heute nicht mehr. Auf der anderen Seite: Fachbereiche, die händeringend nach Ressourcen suchen – aber kein Budget für externe Einstellungen erhalten haben. Projekte, die


8h-Tag ade: Die Arbeitszeitreform ist ein Recruiting-Thema – nicht nur ein juristisches
Der Achtstundentag fällt – aber nur für die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland. Was die Arbeitszeitreform 2026 für Stellenanzeigen, Employer Value Proposition und Fairness im Recruiting bedeutet.


Wenn KI Bewerbungen optimiert und KI sie aussortiert: Wer erkennt noch die richtigen Talente?
Es gibt einen Moment in vielen Talent-Acquisition-Teams, der sich zunehmend unangenehm anfühlt: Man hat den Screening-Prozess mit KI ausgestattet, die Bewerbungseingänge sind höher als je zuvor, die Shortlists kommen schneller – und trotzdem fühlt sich die Qualität der Auswahlentscheidungen nicht besser an. Manchmal sogar schlechter. Das ist kein Zufall. Es ist die logische Konsequenz eines Systems, das sich selbst ausgehebelt hat. Das Dilemma: Wenn KI gegen KI antritt Stelle


Budgetierung in Talent Acquisition: belastbar planen – ohne Excel-Albträume
Budgetplanung gehört zu den Lieblingsdisziplinen von Talent-Acquisition-Leadern. Gleich nach Jahresgesprächen und Hiring-Freezes. Natürlich nicht... Trotzdem: Ohne belastbares Budget wird Recruiting schnell zum Reagieren statt zum Steuern. Sie ist aber einer der grössten Hebel für Professionalität, Glaubwürdigkeit und Steuerungsfähigkeit. Ohne ein sauberes Budget wird Recruiting schnell reaktiv. Mit sauberem Budget wird TA anschlussfähig für Finance und die Geschäftsleitung.


Recruiting-Automatisierung: Was wirklich sinnvoll automatisiert werden sollte — und was nicht
Recruiting-Automatisierung ist längst keine Zukunftsvision mehr. Die Adoption hat sich in einem einzigen Jahr von 26 auf 43 Prozent aller HR-Funktionen erhöht — und Gartner prognostiziert, dass bis 2027 rund 81 Prozent aller Recruiting-Funktionen KI-gestützte Tools einsetzen werden. Der Druck ist real: Wer nicht automatisiert, verliert Zeit, Geld und Wettbewerbsfähigkeit. Und trotzdem ist die entscheidende Frage nicht, ob man automatisiert. Sie lautet: wo. Denn viele Teams au


Employee-Referral-Programme liefern – wenn man sie wie ein Produkt baut
Employee-Referral-Programme gehören zu den ältesten Instrumenten im Recruiting. Gleichzeitig gehören sie zu den am häufigsten unterschätzten. Die Datenlage ist seit Jahren stabil: Empfohlene Kandidatinnen und Kandidaten zeigen im Schnitt eine bessere Performance, höhere Retention und kürzere Time-to-Hire. LinkedIn Talent Solutions und SHRM bestätigen diesen Trend regelmässig in ihren Analysen. Trotzdem bleibt der tatsächliche Einfluss in vielen Organisationen überschaubar. Pr


20 Jahre AGG – und jetzt entscheidet der Algorithmus mit
Zwanzig Jahre AGG haben die Sprache im Recruiting verändert. Die nächste Runde entscheidet sich im Modell: Warum § 22 AGG algorithmische Vorauswahl riskanter macht als menschliche – und was die Reform 2026 daran ändert.


Was kostet eine offene Stelle wirklich? Vakanzkosten endlich sichtbar machen
Der Schreibtisch steht leer. Das Gehalt wird nicht überwiesen. Die Geschäftsführung atmet auf. Und irgendwo im Unternehmen brennt es gerade still vor sich hin. Die Idee, dass eine unbesetzte Stelle Geld spart, ist einer der hartnäckigsten Irrtümer im Unternehmensalltag – und zugleich einer der teuersten. Wer eine Vakanz als Nullposition in der GuV betrachtet, macht denselben Fehler wie jemand, der seinen Wasserkocher aussteckt, um die Stromrechnung zu senken, während gleichze


KI im Recruiting rechnet sich – noch. Warum TA-Teams jetzt die richtigen Tools wählen müssen
KI-Recruiting-Tools sind gerade unglaublich günstig. Zu günstig. Die führenden Anbieter verkaufen ihre Produkte weit unter Selbstkosten – finanziert durch Milliarden an Venture Capital, das nicht ewig fließen wird. Warum das ein strategisches Risiko für TA-Teams ist – und welche vier Fragen du jetzt stellen solltest.


Employer Branding ist keine Stellenanzeige mit hübscherem Foto – und Recruitment Marketing nicht einfach „mehr Reichweite“
Viele Unternehmen sprechen über Employer Branding und meinen damit eigentlich Recruiting-Kampagnen. Andere investieren in Social-Media-Content und wundern sich, warum trotzdem kaum qualifizierte Bewerbungen eingehen. Wieder andere schalten hektisch Job Ads, obwohl das eigentliche Problem die fehlende Arbeitgeberpräferenz ist. Das Ergebnis: viel Aktivität, wenig System. Dabei verfolgen Employer Branding und Recruitment Marketing unterschiedliche Ziele. Sie greifen ineinander,


Interne Talent-Marktplätze 2.0: Wie KI-Matching Internal Mobility neu denkt
Wie KI-Matching-Engines interne Talent-Marktplätze von der digitalen Pinnwand zur echten Besetzungsmaschine machen – Technik, Zahlen, Grenzen.


RPO 2026: Warum Recruiting auslagern nicht heisst, die Kontrolle abzugeben
Was Recruitment Process Outsourcing 2026 wirklich leisten kann, welche Modelle es gibt und worauf TA-Verantwortliche vor der ersten Ausschreibung achten sollten – ein Überblick zum Einstieg.


Wenn HR sich selbst bewirbt – warum Mystery-Bewerbungen der ehrlichste Recruiting-Audit sind
Recruiting-Prozesse wirken intern oft sauber strukturiert. Klare Schritte im Applicant Tracking System (ATS), definierte Service Level Agreements (SLA), abgestimmte Kommunikation. Auf dem Papier passt alles. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild. Genau hier setzt die Mystery-Bewerbung an: HR wird selbst zum Kandidaten und testet den eigenen Prozess unter realen Bedingungen. Die Idee ist nicht neu. Im Kundenservice ist Mystery Shopping seit Jahren ein etablie


Time-to-Hire vs. Hiring Velocity: Wie Schnelligkeit im Recruiting richtig gemessen wird.
Recruiting liebt Geschwindigkeit. Kaum eine Talent-Acquisition-Präsentation kommt heute ohne Kennzahlen wie Time-to-Hire, Time-to-Fill oder Funnel-Speed aus. Je schneller eingestellt wird, desto besser – so zumindest die verbreitete Logik. Viele dieser Metriken messen primär die Prozessdauer. Nicht jedoch, wie Kandidatinnen und Kandidaten den Prozess tatsächlich erleben. Denn Kandidaten springen selten einfach deshalb ab, weil ein Prozess zehn statt sieben Tage dauert. Sie sp


Sourcing auf LinkedIn 2026: Was funktioniert – und was nicht mehr
Es gibt einen Satz, der in Recruiting-Teams regelmässig fällt, wenn das Thema Sourcing aufkommt: „Wir machen das über LinkedIn.“ Gemeint ist damit meist eine Kombination aus LinkedIn Recruiter, gelegentlichen InMails und dem Glauben, dass man mit einem guten Profil und etwas Ausdauer die richtigen Kandidat:innen schon finden wird. 2026 ist dieser Satz nicht falsch. Aber er ist gefährlich unvollständig. LinkedIn hat sich in den letzten zwölf Monaten so grundlegend verändert, d


10 Monate später: Was aus OpenAIs Angriff auf LinkedIn geworden ist
Update zur OpenAI Jobs Platform: Was seit Zertifizierungs-Launch, Indeed-Integration in ChatGPT und dem Rückzug von Fidji Simo wirklich passiert ist – und was das für DACH-Recruiting bedeutet.


Aussicht vom Gipfel: eine kleine Standortbestimmung für die Schweizer TA-Welt zum 1. August.
Zum Schweizer Nationalfeiertag ein Blick auf die Schweizer Talent-Acquisition-Landschaft 2026 – Marktlage, stille Stärken und blinde Flecken im Recruiting.


Wenn 80 Prozent aller Bewerbungen KI-generiert sind: Was das für euren Auswahlprozess bedeutet
In seiner Kolumne in der Personalwirtschaft berichtet mein hochgeschätzter Kollege Marcus Merheim von einer Recruiterin die auf eine Ausschreibung 340 Bewerbungen erhalten hat, davon 280 offensichtlich mit KI verfasst. Kein Tippfehler, keine schräge Formulierung, keine Ecke und Kante – nur durchgängig kompetent klingender Text, der genauso gut an hundert andere Unternehmen hätte rausgehen können. Rund 80 Prozent KI-Anteil bei einem einzigen Bewerbungseingang. Kein Einzelfall,


1.000 Absolventen, bitte! Warum Salesforce mit seiner Wette auf AI-Natives allen davonzieht
Während die Tech-Branche Einstiegsjobs streicht, stellt Salesforce 1.000 AI-native Absolventen ein. Ein Meinungsbeitrag darüber, warum genau das der klügere Weg ist – und was Firmen gewinnen, die mitziehen.


Candidate Experience 2026: Was sich Bewerber:innen wünschen – und wo Unternehmen noch immer scheitern
Nur 26 Prozent der Bewerber:innen in Nordamerika beschreiben ihre letzte Bewerbungserfahrung als wirklich gut. Der Rest hat sich irgendwie durchgekämpft, wurde ignoriert, hat abgebrochen oder zieht heute andere Schlüsse – nicht über die Stelle, sondern über das Unternehmen dahinter. Diese Zahl müsste ein Weckruf sein. Stattdessen ist sie Teil eines Musters, das sich seit Jahren kaum verändert hat: Candidate Experience gilt in den meisten TA-Strategien als wichtig (über 90 Pro
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