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Passion4Talents - Der Blog
Einblicke, Ausblicke und Inspirationen für Talentgewinner


Recruiting kann jeder. Absagen offenbar nicht.
5+1 oft verübte Absage-Sünden im Recruiting und was sie über Prozesse, Kultur und Professionalität verraten. Recruiting ist ein erstaunliches Feld und es ist mein Feld. Ohne Wenn und Aber. Und deshalb heute mal ein Thema, welches mich ärgert, weil es unnötig und überflüssig ist und unserer Profession schweren Schaden zufügt. Die schlechten Absagen. Unternehmen investieren grossen Aufwand in Employer Branding, Karriereseiten, Social-Media-Kampagnen und Hochglanz-Imagevideos.


Vom EVP-Poster zur Content-Maschine: Wie drei Botschaften ein Jahr Employer-Branding-Content liefern
In vielen Unternehmen endet die Arbeit an der Employer Value Proposition (EVP) mit einer schönen Karriereseite. Drei bis fünf Schlagworte, ein paar Bilder lächelnder Mitarbeitender – und fertig ist die Arbeitgebermarke. Strategisch ist das allerdings ungefähr so wirkungsvoll wie ein Fitnessabo ohne Training. Der Denkfehler liegt meist im Verständnis der EVP selbst. Viele Organisationen betrachten sie als Endprodukt. Als Claim. Als Marketingbotschaft. In Wirklichkeit ist eine


Worte, die wirken – oder abschrecken: Wie gute Stellenanzeigen Talente anziehen und schlechte sie vertreiben
Stellenanzeigen sind ein paradoxes Kommunikationsformat. Sie sollen informieren, begeistern, Erwartungen steuern, rechtlich korrekt sein und bitte möglichst niemanden ausschliessen. Gleichzeitig haben sie im Schnitt weniger als 30 Sekunden Aufmerksamkeit. Wer in dieser Zeit nicht überzeugt, wird weggeklickt. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Effizienz. Genau hier entfaltet Sprache ihre Wirkung. Worte entscheiden darüber, ob sich jemand angesprochen fühlt, ob Vertrauen entst


Vom EVP-Poster zur Content-Engine: Wie du aus drei Kernbotschaften Material für 12 Monate Employer Branding machst
Eine EVP ist kein Schmuckstück für die Karriereseite, sondern ein Rohstofflager. Viele Unternehmen verwechseln Ergebnis und Ausgangspunkt: Sie formulieren drei schöne Sätze – und wundern sich, dass daraus kein Alltag entsteht. Effizientes Marketing denkt anders. Dort werden Kernbotschaften wie ein Steinbruch behandelt, aus dem ständig neue Formate geschlagen werden. Genau so sollte die Umsetzung im Employer Branding funktionieren. Der Trick ist Reduktion. Drei glaubwürdige Bo


Zwischen Zusage und Absage liegt oft nur ein Satz: Wie Sprache im Bewerbungsprozess Vertrauen schafft – oder zerstört
Recruiting endet nicht mit der Stellenanzeige. Ab diesem Moment beginnt der sensibelste Teil der Candidate Journey: die Korrespondenz. Eingangsbestätigungen, Rückfragen, Intervieweinladungen, Absagen. Alles scheinbar operative Kommunikation. In Wirklichkeit hochwirksame Kontaktpunkte. Sprache im Bewerbungsprozess wird intensiver wahrgenommen als in vielen anderen Kontexten. Bewerbende investieren Zeit, Emotion und Hoffnung, ohne Kontrolle über den Ausgang zu haben. Entspreche


STFU, liebe Arbeitgebermarke! Warum strategische Zurückhaltung die HR-Kommunikation glaubwürdiger macht
Employer Branding und HR-Kommunikation waren noch nie leise. Aber selten waren sie so austauschbar wie heute. Karriereseiten, Stellenanzeigen und Recruiting-Posts klingen sauber, freundlich und professionell. Gleichzeitig aber auch erstaunlich ähnlich. Seit der flächendeckenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Content-Erstellung hat sich dieser Effekt deutlich verstärkt. Texte entstehen schneller, wirken sprachlich korrekt und sind formal gut strukturiert. Was dabei


Touchpoint-Management in der Talentgewinnung – Wie Unternehmen den Bewerbungsprozess ganzheitlich denken sollten
Recruiting ist längst kein linearer Prozess mehr Die Art und Weise, wie Menschen mit Unternehmen in Kontakt treten, hat sich radikal verändert. Bewerbende bewegen sich nicht mehr entlang eines klaren, vorhersehbaren Funnels – sie begegnen Arbeitgebern über eine Vielzahl von Touchpoints : Karriereseiten, Social Media, Bewertungsplattformen, persönliche Kontakte, Jobbörsen, Mitarbeiterempfehlungen und mehr. Diese Vielfalt ist Chance und Herausforderung zugleich. Sie bedeutet: R


Was ist GEO – und warum ist das für Recruiting-Marketing so wichtig?
Die digitale Welt verändert sich schneller, als viele Recruiting-Teams hinterherkommen. Während sich über ein Jahrzehnt hinweg alles um Suchmaschinenoptimierung (SEO) drehte, stehen wir heute an der Schwelle zu einem neuen Konzept: Generative Engine Optimization (GEO). GEO beschreibt die Optimierung von Inhalten für KI-gestützte Antwortmaschinen wie ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity oder Microsoft Copilot. Diese Tools werden zunehmend zur primären Informationsquelle fü


Karrierewebsite 2026: Das strategische Herzstück moderner Talent Acquisition
2026 entscheidet deine Karrierewebsite darüber, ob Kandidat*innen dich überhaupt finden – und zwar sowohl als Mensch als auch über KI-Engines wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity. Während klassische Karriereseiten oft wie „Jobbörsen im Corporate Design“ wirken, sollten moderne Karrierewebsites Skills sichtbar machen, für generative KI strukturiert sein und sich mit Analytics wie ein Cockpit steuern lassen. Folgt man den einschlägigen Fachmedien zeigt sich für mich folgendes Bi


Prosit Neujahr - Gute Vorsätze für TA-Teams 2026
(oder: Was wir ab sofort nicht mehr sehen wollen — und was wir endlich besser machen dürfen) Nach dem Wunschzettel kommt jetzt die Pflicht: Wer was kriegt, muss auch was liefern. Hier meine Vorschläge für ein erfolgreiches 2026 in Talent Acquisition: 1. Schluss mit den kryptischen Stellenanzeigen – wir sprechen jetzt wieder „Mensch“ Wir nehmen uns fest vor, in 2026 endlich keine Stellenanzeigen mehr zu formulieren, als würden wir Ersatzteile für einen Teilchenbeschleuniger su


Jobboards im Wandel: Zwischen Nische, Kuratierung und den Big Playern – wo Jobsuche und Recruiting heute wirklich Sinn machen
Wie kürzlich anlässlich des Blogbeitrags vom Persoblogger Stefan Scheller zur Zukunft der Jobbörsen auf LinkedIn diskutiert , glaube ich zwar auch, dass Jobboards an Relevanz für Jobsuche und Stellenbesetzung mehr und mehr verlieren, dürften bis dahin noch ein paar Jahre ins Land gehen. Und bis es so weit ist, macht Sinn, einen Blick auf aktuelle Entwicklung und Tendenzen im Jobbörsenmarkt zu werfen. Der Markt für Jobplattformen ist riesig – und unübersichtlich. Neben den be


Reichweiteneinbruch auf LinkedIn: Warum deine Posts weniger gesehen werden – was offiziell gesagt wird – und wie du wieder sichtbarer werden kannst
Wenn du in den letzten Monaten einen deutlichen Rückgang deiner LinkedIn-Reichweite bemerkt hast, bist du damit nicht allein. Viele Nutzer, Unternehmen und Marketer stellen fest: Trotz gleichbleibender Strategie, solider Inhalte und aktiver Community brechen Impressions, Kommentare und Interaktionen teilweise massiv ein. Woran liegt das? LinkedIn ändert sein Vorgehen – und zwar sowohl technisch als auch strategisch. Der Algorithmus wird intelligenter, personalisierter und str


Talent Relationship Management mit KI: Wie Unternehmen das Recruiting-Potenzial ihrer Kontakte erfolgreich ausschöpfen
AI Support im TRM Wer mich kennt, weiss, dass ich grosser Fan von Talent-Relationship-Management (TRM) als Recruiting-Werkzeug bin und das auch schon mehrfach auf- und umgesetzt habe. TRM im Recruiting wird leider noch immer viel zu wenig genutzt. Viele Unternehmen jagen Bewerber:innen hinterher, führen Gespräche, treffen eine Entscheidung – und löschen danach alle Spuren. Der Kontakt ist weg, das Interesse verpufft, die Beziehung beendet. Dabei war diese Person vielleicht ga


Transparente Benefits statt Buzzwords: Warum Klarheit zu Bewerbungen führt
Fakten schlagen Phrasen im Recruiting. In kaum einem Bereich des Employer Brandings klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie bei den Benefits. Während viele Arbeitgeber in ihren Stellenausschreibungen noch mit Floskeln wie „attraktiven Zusatzleistungen“ oder „spannenden Mitarbeiterangeboten“ werben, verlangen Bewerber:innen heute eines: Klarheit. Die Zeiten, in denen Obstkorb, Kickertisch oder kostenlose Getränke Begeisterung auslösten, sind vorbei. Wer heute


Ist das noch Kunst oder kann das weg - Employer Branding neu denken: Wie sich die Disziplin jetzt neu erfinden muss
Employer Branding steckt in einer Vertrauenskrise. Laut einer aktuellen Analyse von Employer Branding News können weniger als 20 Prozent aller Unternehmen den Return on Investment (ROI) ihrer Employer-Branding-Aktivitäten nachweisen. In vielen Fällen liegen keine belastbaren Daten vor, die belegen, dass Marken- oder Kommunikationsmassnahmen tatsächlich zu schnelleren Besetzungen, besseren Bewerbungen oder geringerer Fluktuation führen. Das Problem liegt nicht am Konzept, son


Recruiting Marketing optimieren mit KI? Eine schnelle Analyse.
Kürzlich habe ich auf LinkedIn in vielen Recruiting-Gruppen diese Stellenzeige gefunden und geteilt – mit sehr erheiternden Reaktionen. Wohl ein Use Case, wie man KI nicht dazu nutzen sollte, und der zeigt, dass das DEI-Thema im Nahen Osten und in Asien anders gelebt wird. JobAd from Hell. Aber warum nicht mal was Sinnvolles versuchen? Da man ja davon ausgeht, dass auch Bewerber:innen inzwischen fleissig KI in der Jobsuche nutzen, habe ich das mal ausprobiert und die KI gebet


Agentic AI in Recruiting und Employer Branding: Smarter Helfer oder unkontrollierbarer Autopilot?
KI im Recruiting ist längst keine Science-Fiction mehr. CV-Screening, Chatbots, Matching-Tools – alles schon da. Doch was jetzt anrollt,...


ATS-Markt 2025: Welche AI-gestützten Systeme lohnen sich – und warum Recruiter auch selbst bauen können
Die Nachricht aus dem August 2025 sollte alle beschäftigen, die ein neues Bewerbungsmanagement, neudeutsch auch ATS (kurz für Application...


Schluss mit dem perfekten Lächeln: Warum Transparenz im Employer Branding wichtiger ist als perfekte Botschaften
Ja, alle sind toll, haben ein fantastisches Arbeitsklima, grossartige Weiterbildungsangebote und spitzenmässige...


Employer Branding in der Wirtschaftskrise: Braucht es das noch – oder kann das weg?
Weltweit verdichten sich die Krisensignale: Handelskonflikte und neue Zölle unter Trump verschärfen die Lage der Unternehmen,...
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